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Mit Blick auf die Küstenlandschaft von Maskat präsentiert sich die Villa als eine geschlossene architektonische Komposition, in der Architektur, Interior und Licht zu einer kohärenten räumlichen Erzählung verschmelzen.
Das von Carole Hakim Studio kuratierte Projekt interpretiert die Beziehung zum Meer in einer kontrollierten und bewusst gesetzten Gestaltungssprache, getragen von präziser Proportion, konstruktiver Klarheit und räumlicher Kontinuität. Ein feiner souffle de vie durchzieht die Räume – spürbar in der materiellen Tiefe, im sorgfältig inszenierten Licht und in der fließenden Raumabfolge – und verwandelt eine ursprünglich neutrale Struktur in eine architektonische Komposition mit gelebter Präsenz.

Das räumliche Zentrum des Hauses bildet ein großzügiges doppelgeschossiges Volumen, das Wohn-, Ess- und Barbereich in einer fließenden, kontinuierlichen Abfolge miteinander verbindet. Die Grundrissorganisation verzichtet auf harte Trennungen und setzt stattdessen auf visuelle und wahrnehmungsbezogene Kontinuität, die den Übergang zwischen den Bereichen selbstverständlich begleitet.
Ausgewogene Proportionen, natürliches Licht und ein bewusst gesetzter Materialrhythmus strukturieren die räumlichen Übergänge, während großzügige Öffnungen nach außen die Küstenlandschaft als konstante, gefilterte Präsenz im Innenraum verankern – niemals als bloße Kulisse, sondern als integralen Bestandteil der räumlichen Komposition.

Der Wohnbereich entwickelt sich aus dem Leitgedanken eines bewusst zurückhaltenden Komforts. Die Sitzmöbel mit weich konturierten, einladenden Linien treten in einen ausgewogenen Dialog mit der Großzügigkeit des Raumes, ohne ihn zu dominieren. Steinboden und Teppiche gliedern die unterschiedlichen Funktionsbereiche mit subtiler Präzision, ohne die räumliche Kontinuität zu unterbrechen.
Die künstliche Beleuchtung ist integraler Bestandteil der Architektur und begleitet den Raum mit Wärme und Zurückhaltung. So entsteht eine Atmosphäre, die Intimität und formale Kohärenz in ausgewogenem Verhältnis vereint.

Der Essbereich führt eine der prägnantesten architektonischen Gesten des Projekts ein: eine Trennwand aus Messing, die weniger als klassisches Abgrenzungselement denn als räumlicher Filter konzipiert ist. Dieses Element moduliert Transparenz und Reflexion und schafft einen fein austarierten Dialog zwischen Offenheit und Rückzug.
Weit mehr als ein dekoratives Detail wird die metallische Oberfläche zu einem aktiven Bestandteil der architektonischen Komposition. Im kontinuierlichen Zusammenspiel mit natürlichem und künstlichem Licht erzeugt sie Tiefe, Rhythmus und eine vielschichtige räumliche Wirkung.

In direkter Kontinuität hierzu tritt der Barbereich als visuelles Zentrum der gesamten Komposition hervor. Eine hinterleuchtete Steinplatte legt ihre innere Maserung und materielle Dichte offen, indem das Licht die Oberfläche durchdringt und ihre Wahrnehmung im Verlauf des Tages kontinuierlich verändert.
Hier übernimmt die Materialität eine erzählerische Funktion: Stein, Metall und Licht bestimmen die Atmosphäre nicht als bloße Verkleidung, sondern als strukturbildende Elemente des Raumes selbst.

Die Treppe übernimmt eine zentrale Rolle – zugleich funktional und inszenatorisch. Ihre leichte, skulpturale Linienführung lenkt den Blick nach oben und wird durch eine schwebende Komposition aus kristallinen Leuchtelementen akzentuiert.
Das Licht verleiht dem Raum Bewegung und vertikale Tiefe, verbindet die unterschiedlichen Ebenen des Hauses miteinander und stärkt das Empfinden räumlicher Kontinuität.

Das gesamte Projekt wird von einer bewusst gesteuerten Materialpalette durchzogen, die ihm eine klare und konsistente Identität verleiht. Travertin, helle Hölzer, steinerne Oberflächen und metallische Akzente werden aufgrund ihrer haptischen Qualität und ihrer Fähigkeit ausgewählt, im Wechselspiel mit dem Licht über die Zeit zu wirken.
Jedes Material trägt zu einer Umgebung bei, die auf Dauerhaftigkeit angelegt ist und in der sinnliche Wahrnehmung und architektonische Klarheit in ausgewogenem Verhältnis stehen.
Die in Zusammenarbeit mit Mohd entwickelte Möblierung festigt diese gestalterische Haltung. Jedes Element ist mit Bedacht integriert und als Bestandteil der architektonischen Sprache gedacht, nicht als autonomes Statement.
Funktion, Proportion und formale Kohärenz bestimmen die Komposition und führen zu Innenräumen, die in sich geschlossen wirken und zugleich eine authentisch gelebte Qualität ausstrahlen.

In ihrer Gesamtheit vermittelt die Villa eine zeitgenössische Auffassung des Wohnens, die auf Ausgewogenheit basiert – zwischen Offenheit und Intimität, architektonischer Strenge und Emotionalität, natürlichem und künstlichem Licht.
Ein präzise konzipiertes und maßvoll umgesetztes Projekt, in dem jedes Element zu einem stillen, langfristig wirkenden Dialog mit dem umgebenden Kontext beiträgt.
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