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EOOS und das neue Gleichgewicht des Outdoor Living

3. Juli 2026

EOOS

EOOS präsentiert die neue Kollektion Embrace Outdoor für Carl Hansen & Søn: Möbel, die Wohnkomfort, handwerkliche Qualität und gestalterische Leichtigkeit vereinen.

In der Arbeit von Harald Gründl, Martin Bergmann und Gernot Bohmann vom Wiener Designstudio EOOS verbinden sich poetisches Denken, konstruktive Präzision und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Rolle von Objekten im Alltag.

Mit der Erweiterung der Kollektion Embrace Outdoor für Carl Hansen & Søn untersucht das Studio das Spannungsfeld zwischen Perfektion und Imperfektion und entwickelt Möbel, die den Komfort des Wohnraums in den Außenbereich übertragen. Authentische Materialien, handwerkliche Details und eine visuelle Leichtigkeit prägen eine Serie, in der Funktion und Emotion auf natürliche Weise miteinander verschmelzen. EOOS spricht über den Wert des Entwurfsprozesses, der Materialität und einer gestalterischen Kontinuität in Zusammenarbeit mit einer der bedeutendsten Marken des dänischen Designs.

Interview in englischer Sprache geführt – deutsche Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung.

Die Kollektion Embrace Outdoor basiert auf dem Zusammenspiel von „Perfektion und Imperfektion“. Wie zeigt sich diese Philosophie konkret im neuen Lounge Chair und Lounge Table, sowohl in der Form als auch im Nutzungserlebnis?

Bei der Indoor-Kollektion bestand die poetische Idee darin, das Kissen zu falten und in die Holzstruktur einzusetzen, wodurch eine Spannung zwischen Perfektion und Imperfektion entsteht. In der Outdoor-Serie wird diese Idee durch den Nutzer selbst Wirklichkeit. Er legt das Kissen über die obere Rückenlehne und den vorderen Bereich der Sitzfläche und befestigt es anschließend. So entsteht der Eindruck eines vollständig gepolsterten Lounge Chairs, obwohl lediglich ein einzelnes Kissen verwendet wird, das sich innerhalb weniger Sekunden wieder abnehmen lässt.

Der Lounge Chair bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Innen- und Außenbereich. Was war die größte Herausforderung bei der Entwicklung eines Outdoor-Möbels, das den Komfort und die Weichheit klassischer Polstermöbel vermittelt?

Die größte Herausforderung bestand darin, eine neue Typologie zwischen Polstersessel und Holzstuhl zu schaffen. Von vorne betrachtet wirkt der Lounge Chair vollständig gepolstert, was für ein Outdoor-Möbel ausgesprochen ungewöhnlich ist. In der Seitenansicht werden jedoch die Teaksitzfläche und die abnehmbare Polsterung sichtbar. Eine weitere Herausforderung war es, einen stapelbaren Lounge Chair zu entwickeln, dessen Stapelfunktion optisch vollständig verborgen bleibt. Das erleichtert Lagerung, Transport und die Aufbewahrung während der Wintermonate.

Unbehandeltes Teakholz sowie handwerkliche Details wie Fingerzinken und Gitterstruktur prägen das Projekt. Wie haben Sie das natürliche Material in den Mittelpunkt gestellt und gleichzeitig Langlebigkeit sowie visuelle Leichtigkeit erreicht?

Wir haben die Fingerzinken bewusst großzügig dimensioniert, um die Ursprünglichkeit und Kraft des Außenraums widerzuspiegeln. Mit der Zeit entwickelt das unbehandelte Teakholz seine charakteristische silbergraue Patina, die wir als Teil seiner natürlichen Schönheit verstehen. Visuelle Leichtigkeit bedeutet für uns, nur so viel Material einzusetzen, wie für Stabilität und Langlebigkeit tatsächlich erforderlich ist.

Der Lounge Table orientiert sich an der Form eines Drachens und besitzt eine Tischplatte aus 37 von Hand gefertigten Holzleisten. Woher stammt diese formale Idee und welche Rolle spielt das Handwerk für die Identität der Kollektion?

Das poetische Bild hinter dem Lounge Table ist ein Drachen, der sich im Wind bewegt. Daraus entstand die Idee, auf die klassische Mittelsäule vollständig zu verzichten. Selbst starker Wind kann ungehindert durch das Möbel strömen, während Blickachsen und Raumwirkung frei bleiben. Die Tischplatte besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Fugen und Linien, das zugleich den Wasserablauf ermöglicht. Die tragende Holzkonstruktion setzt sich in der Hauptquerstruktur der Tischplatte fort, während die dazwischenliegenden Leisten bewusst schlanker ausgeführt sind, um Material einzusparen. Diese konstruktive Präzision ist nur durch ein außergewöhnlich hohes Maß an handwerklichem Können möglich.

Der Lounge Table orientiert sich an der Form eines Drachens und besitzt eine Tischplatte aus 37 von Hand gefertigten Holzleisten. Woher stammt diese formale Idee und welche Rolle spielt das Handwerk für die Identität der Kollektion?

Das poetische Bild hinter dem Lounge Table ist ein Drachen, der sich im Wind bewegt. Daraus entstand die Idee, auf die klassische Mittelsäule vollständig zu verzichten. Selbst starker Wind kann ungehindert durch das Möbel strömen, während Blickachsen und Raumwirkung frei bleiben. Die Tischplatte besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Fugen und Linien, das zugleich den Wasserablauf ermöglicht. Die tragende Holzkonstruktion setzt sich in der Hauptquerstruktur der Tischplatte fort, während die dazwischenliegenden Leisten bewusst schlanker ausgeführt sind, um Material einzusparen. Diese konstruktive Präzision ist nur durch ein außergewöhnlich hohes Maß an handwerklichem Können möglich.